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Einteiliger Karbonschläger mit Standard-Kopf

Karbon-Racket

Aufbau:
Ein moderner Wettkampf-Schläger hat eine Länge zwischen 65 und 68 cm, wobei zum Einen die Kopfform, zum Anderen die Schaftlänge eine Rolle spielt. Er besteht in der Regel aus "einem Guss" (nur einfache Schläger haben noch ein abgesetztes T-Stück aus Metall am Schaft-Kopf-Übergang). Mit Werkstoffen wird von den Herstellern ständig experimentiert, wobei am häufigsten eine Karbon-Composite-Bauweise in zahlreichen Variationen zum Einsatz kommt. Auch Mischaufbauten aus Karbon und Metall finden Verwendung. Griffstärke, Lastigkeit und Flexibilität unterscheiden sich ebenfalls. Hier muss jeder selbst austesten, wie gut der Schläger in der Hand liegt (falls möglich, vor dem Kauf probespielen).

Beschleunigung:
Unter Beschleunigung ist die Absprung-Geschwindigkeit des Balles vom Racket zu verstehen. Hierfür entscheidend ist vor allem die Flexibilität, Länge und Rückschnellkraft des Schlägerschaftes. Ebenso spielt die Art der Besaitung (Kunstdarm oder Naturdarm) und deren Bespannhärte eine Rolle.

Kontrolle:
Unter Kontrolle versteht man einerseits, eine möglichst geringe Beeinflussung durch das Material auf die vom Spieler vorgegebene Schlagrichtung, andererseits das Ballgefühl (Feedback), das der Schläger dem Spieler vermittelt. Auch hier spielt die Art der Besaitung eine nicht zu unterschätzende Rolle.

Handling:
Handling meint hier, wie gut sich ein Schläger "dirigieren" lässt. Vor allem, wie schnell er Bewegungsimpulsen in eine gewünschte Schlagrichtung folgt. Ein gutes Handling steht in engem Zusammenhang mit dem Balance-Punkt und dem Gewicht eines Schlägers.

Balance-Punkt:
Gibt die Gewichtsverteilung (Lastigkeit) des Schlägers an...

Zuletzt aktualisiert am Montag, den 22. August 2011 um 16:47 Uhr
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